Positionierung Unternehmen

Positionierung mit Marketing Beispiel „Hast du dein Unternehmen positioniert?

Viele Unternehmer sagen zur strategische Positionierung „…sie haben sich gut positioniert am Markt“. Dennoch betreiben sie aktiv Akquise und bringen sich so „mehr oder weniger“ durch wirtschaftliche Höhen und Tiefen. Nach Lesen vieler Posts und Kommentare in Unternehmergruppen ist meiner Meinung nach dies nicht der Fall.

Strategische Positionierung: Beispiel „Positionierung deines Markenkerns“

Die meisten Unternehmer und Selbstständigen kennen weder die Werte, die Wirkung noch die Vision ihrer eigenen Marke. Ich darf sagen, das eine strategische Entscheidung über die Positionierung deiner Marke entweder nur aus einer konzeptionellen oder personenbezogenen Art heraus funktioniert.

Das heisst, du kannst dich (oder deine Marke) über
die Werte,
die Vision und
die Wirkung
positionieren.

Entweder im Sinne eines physischen (anfassbaren) oder beratenden (geistigen) Produktes.
Oder über deinen Charakter, dein Auftreten, also den intellektuellen (mentalen) Bereich.

„Der Ein oder Andere mag mich nicht. Das ist gut so. Das ist ein prima Selektionsprozess.“

Thorsten Ruhle / UrbanDivision

Ich habe mich bei Gründung meiner Agentur im Jahre 2000 für die Positionierung meiner Person und meines Charakters entschieden. Warum? Diese Positionierung ist schwer bis unmöglich zu kopieren. Ich schaffe bereits hier eine klare Abgrenzung.

ich habe in meiner Ausbildung u.a. Markenführung und Markenaufbau gelernt. Zu meinen Kunden in und nach meiner Ausbildung gehörten die größten Media- und Werbeagenturen wie Carat, Mediacom, Springer & Jacoby, Jung von Matt als auch Marken wie Audi, AOL, Palmers, McDonalds, Citibank, Deutsche Bahn etc.
Und auch nach vielen Jahrzenten hat sich an einem Markenkern und der Umsetzung über das Marketing wenig geändert.
Jetzt will ich kein Klugscheisser sein und jeder ist ja „Experte“ auf seinem Gebiet. Doch mich interessiert wirklich, warum es so viele Herausforderungen in der Positionierung für Unternehmer gibt?

Strategische Positionierung: Beispiel „Positionierung mit Ecken und Kanten“

Jetzt kommen natürlich wieder ein paar ganz Kluge und sagen „Thorsten, du haust ja ständig Posts und Artikel im Netz aus“ und ich sage „Ja. Richtig. ich platziere Expertise. Und zwar nicht wie ein Fähnlein im Wind.“
(siehe auch Interview: https://www.billomat.com/magazin/interview-mit-thorsten-ruhle-von-urbandivision/)

Der Ein oder Andere mag mich schon jetzt nicht. Das ist gut so. Vertrieb ist ein Selektionsprozess. Du findest den Gegenüber, der zu dir passt. Und Ecken und Kanten mag nicht jeder. Denn nur eine Null hat keine!

„Thorsten, Du hast dazu beigetragen, dass Du mich immer wieder fokussiert und auch bei der Gestaltung sehr gut beraten hast.“

Natali Huntenburg / Paar- & Psychotherapie

Ein gute Positionierung heisst, der Kunde kommt zu dir. Von ganz alleine. Du bist auf dem Markt „positioniert“, heisst: Du hast eine Abgrenzung und eine Begehrlichkeit geschaffen. Im Besten Fall über eine Emotion. Und hier kommen wir zu einem für mich wichtigsten Punkt: Eine Emotion auslösen.

Wie sieht deine Positionierung aus? Wie ist dein Markenkern gestaltet? Welche Vision, welche Wirkung und welche Werte hat deine Marke?

Weitere Marketing Beispiele für strategische Positionierung:


Du bist Experte und verteilst deine Expertise.
Ob du das kostenlos oder kostenpflichtig machst ist Teil deiner Markenstrategie.
Du bist Vorreiter und ebnest den Markt mit deinem Angebot.
Ein neuer Markt bzw. ein völlig neues Produkt erfordert viel Mut, Zeit und oft auch viel Geld. Wird deine Idee kopiert sieh´es als Bestätigung und Wertschätzung deines Weges.
Du hast Ecken und Kanten.
Das anders sein eröffnet klare Wege als auch viel Gegenwind. Es entspricht meiner Vorstellung für eine gute Positionierung, die kaum zu kopieren ist, denn sie kommt aus dir heraus.

Fazit: Deine strategische Positionierung grenzt dich ab. Gegenwind inklusive.

Achtung! Jetzt kommt die Kehrseite der Medaille. Oder zumindest, könnte sie das sein.
Wenn du deine Position (Stellung) bezogen hast bist du angreifbar. In meinem Falle polarisiere ich/wir noch dazu.

Polarisiere Positionierung Unternehmen

Polarisieren ist für mich/uns „das Salz in der Suppe“, der „Geschmacksverstärker“ der Positionierung.
Warum: Ich verteidige meine Position und meine Meinung mit Herzblut.


Mich umzustimmen ist wirklich sehr schwer, denn ich bin überzeugt von meiner Leidenschaft für die Dinge, wie ich/wir diese umsetzen und zu Ergebnissen führen. Und nein, es klappt nicht immer. Natürlich nicht. Auch ich/wir haben Rückschläge doch das ist der Lauf der Dinge und derjenige der behauptet alles was seine Agentur macht funktioniert, lügt.

Eine gute strategische Positionierung hat aus meiner/unserer Erfahrung folgende tolle Zutaten:

  • Leidenschaft (Lebe deiner Werte)
  • Expertise (ich muss beweisen können, wovon ich spreche)
  • Polarisierung (der „Geschmacksverstärker)
  • Emotion (das Bauchgefühl muss stimmen)

Unsere Art der Positionierung geht durch den Bauch, denn der entscheidet darüber, ob wir die Agentur des Kunden werden. Oder aber, ob wir die Agentur des Kunden sein wollen 😉

Mehr zum Thema Markenaufbau:

(P.S. Schmunzelnde Anmerkung: Ich habe in diversen Unternehmergruppen bei LinkedIn, Xing und Facebook mehrere Kommentare gelesen, warum „Frau/Mann“ immer mein Gesicht in meinen Marketingweisheiten (Pinterest) sehen müsse, wenn sie/er meine Posts liest. Ich denke, wenn du weißt was der Markenkern für deine Unternehmung bedeutet, hast du die Antwort darauf.